Reisefotografie Portugal I - Land/Kleinstadt

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 Wenn einer eine Reise tut ... Ja, man kann nicht nur viel erzählen, sondern auch wahnsinnig viel fotografieren und natürlich

könnte ich nun nochmehr darüber fachsimpeln, denn die Reisefotografie beinhaltet Landschafts-, Architektur- und Streetfotografie in Einem. Hier und da noch ein bisschen Porträt-, Tier- und Foodfotografie. Die Motive sind einfach unerschöpflich.

Woran liegt das?

Weil wir in der Fremde und damit automatisch aufmerksamer/bewusster sind. Natürlich ist Bonn nicht Lissabon, aber auch mit Bonn könnten wir tolle Fotobücher füllen. Aber ich denke, wir sind da alle ganz ähnlich gestrickt und sehen in fremden Städten und Ländern viel deutlicher, das Interessante und die Details um uns.

Im Zuge meiner Vorbereitungen für Reisefotografie-workshops habe ich also für ein paar Tage Portugal besucht. Ein bisschen Land, Klein- und Großstadt. Es fiel mir sehr schwer, nur einige Fotos für den Blogeintrag auszusuchen, weil es einfach zu viele schöne Motive gab.

Da ich nur dokumentarisch für die Organisation unterwegs war, fotografierte ich gänzlich ohne Stativ, Blitz und Reflektor. Mir fehlte also jedes Equipment, was Fotos qualitativ hochwertig macht. Aber wenn ihr genug Licht habt, dann könnt ihr schon eine Menge guter Bilder mit 2 Objektiven machen. Ich hatte ein Weitwinkel und ein Teleobjektiv dabei, die ich immer mal wieder wechselte. Das Weitwinkel 17 – 50 mm 2.8 nehme ich für Landschaft, Architektur und Street. Das Tele 70 – 200 mm für die Detailaufnahmen und Street-Porträts. Nie die Gegenlichtblende vergessen. Ein Polfilter ist fast Pflicht, wenn man tagsüber bei Sonne unterwegs ist.

Ansonsten gilt,

· genug Akkus und Speicherkarten
· bequemes Schuhwerk und Wasser
· Ruhe
· und Spaß am Detail.

Mit Ruhe meine ich, dass man sich immer mal wieder an eine schöne Stelle setzen sollte, um die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Um so länger man sitzt, desto mehr sieht man. Man verschmilzt förmlich mit dem Flecken Erde und ganz plötzlich zeigen sich auch kleine Dinge, die Tiere um einen herum fliehen nicht mehr, Kuriositäten erscheinen.

Aber dies gilt natürlich für jede Art nicht inszenierte Fotografie. Ihr könnt genauso gut um euren Häuserblock wandern und euch in die nächste Straße setzen und werdet verblüfft sein, was ihr für tolle Fotos macht.

Wenn ihr auf Reisen seid, nehmt ihr euch aber eher die Zeit dafür und genießt das Abschalten.

Um wirklich wunderbare faszininierende Fotos zu machen, gilt wie immer bei der Outdoor-Fotografie, dass man bei tiefstehender Sonne fotografieren sollte.

Also morgens und abends die tollen Fotos machen und tagsüber relaxen.

Man kann tagsüber Ausschau nach tollen Motiven halten und diese dann zur rechten Zeit evtl. mit Stativ noch einmal besuchen. Ihr werdet staunen, was ihr für Meisterwerke zaubert, wenn ihr euch daran haltet.

Aber ganz ehrlich, das macht alleine nicht wirklich Spaß. Die Familie schläft, und man tigert ganz allein durch die Pampa. Zu Hause hin und wieder einen Fotomorgen oder –abend einlegen, ist ein Genuss, aber im Urlaub kann ich jeden verstehen, der mit seinen Liebsten zusammen unterwegs sein möchte. Darum sind Fotoreisen so toll. Da man dort die Gelegenheit hat, mit Gleichgesinnten und gegenseitiger Beratung auf Tour zu gehen. Alle schleppen ihr Stativ mit sich rum und keiner meckert, weil man ein Stündchen für die perfekte Aufnahme an perfekter Location braucht.

Übrigens sind Streetfotografie und Architektur ganz gut tagsüber bei Sonne machbar, da beide Richtungen starke Kontraste vertragen.
Ein Polfilter hilft aber super, die zu starken Sonnenreflektionen von Wänden, Fahrzeugen und Pflanzen abzumildern.

Habt ihr einen trüben Tag, könnt ihr natürlich auch ganz toll tagsüber fotografieren. Die Wolkendecke bildet einen Diffusor und alles ist schön gleichmäßig ausgeleuchtet. Dies kann insgesamt ein bisschen langweilig für das ein oder andere Motiv aussehen, aber ist fast immer sehr viel besser als die starken Kontraste bei Sonne. Aber letztendlich ist und bleibt die tiefstehende Sonne das allerbeste Licht und man kann es wunderbar als Gegenlicht nutzen, um besondere Fotos zu erschaffen.

Hier nun also ein paar Fotos die tagsüber im harten schlechten Sonnen-Licht aufgenommen wurden, aber dokumentarisch sind sie zu gebrauchen und fangen jede Menge Portugalleben ein.

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Da es nun doch zu viele Fotos waren, habe ich die nächsten Fotos von Lissabon in einen eigenen Blogeintrag Reisefotografie Portugal II - Lissabon gepackt. 

 

 

 

 

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